Dies ist der Leser-Beitrag vom 22.08.2009 von 16:

Über den Sinn des Lebens denke ich schon lange nach. Mit meinen grade mal sechzehn Jahren klingt das sicherlich albern für einige Menschen. Ich möchte versuchen es genauer zu erklären.

Durch die Trennung meiner Eltern und dem dadurch entstandenden Mangel an Aufmerksamkeit habe ich bereits früh gelernt, alleine zurecht zu kommen - wenn auch unfreiwillig. Ich habe meine Schule sehr gut abgeschlossen, trinke keinen Alkohol, rauche nicht und hatte noch nie einen Freund. Alle sagen immer, dass mein Leben toll ist und sie gar nicht verstehen, warum ich mich so einsam fühle. Ich habe viele Hobbys und Talente, aber ich kann halt von allem nur ein bisschen.

Deswegen frage ich mich jeden Tag, worin der Sinn meines Lebens besteht. Ich lebe einfach nur, ohne wirklich Freude daran zu finden. Ich beobachte die Menschen um mich herum, nur um festzustellen, dass diese sich über sowas überhaupt keine Gedanken machen.

Da frage ich mich immer, ob ich anders bin. Das Einzige, was ich momentan brauche, ist einen Menschen, der mich liebt und den ich lieben kann. Denn nach Liebe und Aufmerksamkeit sehne ich mich am meisten.

Also würde ich meinen Sinn des Lebens damit bezeichnen, dass mir andere wichtig sind und für andere wichtig zu sein.

Aber nach dem Sinn des Lebens werde ich wohl noch lange weitersuchen.

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